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24 Stunden von Le Mans 2014

Zwei Wochen nachdem Audi mit seinen LMP1-Prototypenwagen bei den 24 Stunden von Le Mans einen Doppelsieg holte, nahmen Nicole und ich als Doppel respektive Duo an den 24 Stunden von (Unterwasser-) Le Mans teil - ohne Motor, dafür aber mit Speedskates an den Füßen. Wir freuten uns schon sehr lange auf dieses großartige Event und hatten uns viel vorgenommen, doch dann kam alles ganz anders als erwartet...

Unsere erste Herausforderung war es, alle unsere Sachen (Camping- und Skate-Equipment, Essen, Getränke etc.) in meinen kleinen Audi zu bekommen. Zunächst dachten wir, dass wir einiges zurück lassen müssten, aber dann hat doch alles ins Auto gepasst und es gab sogar noch etwas Luft nach oben.

Wie soll das alles nur ins Auto passen?
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Wie soll das alles nur ins Auto passen?

Wie soll das alles nur ins Auto passen?
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Wie soll das alles nur ins Auto passen?

Hat tatsächlich alles ins Auto gepasst!
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Hat tatsächlich alles ins Auto gepasst!

Auf der Hinfahrt standen wir leider zwei Mal im Stau und verloren so jeweils eine Stunde: Das erste Mal gab es in einer Baustelle auf der Autobahn einen Auffahrunfall, sodass nur noch eine einzige Spur zur Verfügung stand. Das zweite Mal - wir waren gerade im Raum Stuttgart unterwegs - gab es ein überdurchschnittliches Verkehrsaufkommen, weil vermutlich alle Feierabend gemacht hatten, um rechtzeitig das WM-Fußballspiel Deutschland vs. USA zu sehen. Pünktlich zum Spielbeginn war die Autobahn dann leer.

Trotz Stau sind wir gut drauf
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Trotz Stau sind wir gut drauf

So haben wir das Fußball-WM-Spiel Deutschland vs. USA geguckt
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So haben wir das Fußball-WM-Spiel Deutschland vs. USA geguckt

So haben wir das Fußball-WM-Spiel Deutschland vs. USA geguckt
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So haben wir das Fußball-WM-Spiel Deutschland vs. USA geguckt

Alles easy
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Alles easy

Das erste Schild, auf dem "Le Mans" steht (...und der Horizont verheißt nichts Gutes!)
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Das erste Schild, auf dem "Le Mans" steht (...und der Horizont verheißt nichts Gutes!)

Ein heftiges Gewitter zwang uns mit 70 km/h über die Autobahn zu schleichen
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Ein heftiges Gewitter zwang uns mit 70 km/h über die Autobahn zu schleichen

Die Mautstelle bei Le Mans
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Die Mautstelle bei Le Mans

Wir sind da!
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Wir sind da!

Wir sind da!
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Wir sind da!

Ein Rennstreckenabschnitt von den 24 h von Le Mans (Das Autorennen findet auch über abgesperrten öffentlichen Straßen)
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Ein Rennstreckenabschnitt von den 24 h von Le Mans (Das Autorennen findet auch über abgesperrten öffentlichen Straßen)

Das erste, wenn auch winzige Schild, dass den Skatern den Weg weist
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Das erste, wenn auch winzige Schild, dass den Skatern den Weg weist

Letztlich kamen wir gegen 14:45 Uhr auf dem Zeltplatz an der Rennstrecke an und während wir uns nach einem geeigneten Fleck für unser Zelt umschauten, fand uns der Andy vom Speed-Team-Franken. Sein Angebot, in ihrem Bereich das Zelt aufzuschlagen, nahmen wir dankend an, denn es gibt nichts besseres, als mit Freunden die Zeit zu verbringen.

Andy und Alex freuen sich über das zufällige Zusammentreffen
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Andy und Alex freuen sich über das zufällige Zusammentreffen

Area 51 vom Speed-Team-Franken
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Area 51 vom Speed-Team-Franken

Als erstes bauten wir unser Zelt auf
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Als erstes bauten wir unser Zelt auf

Ja, es ist ein Gummihammer!
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Ja, es ist ein Gummihammer!

Ein kleiner Eindruck vom Zeltplatz um uns herum
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Ein kleiner Eindruck vom Zeltplatz um uns herum

Gegen den Hunger gab es erstmal einen leckeren Nudelsalat
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Gegen den Hunger gab es erstmal einen leckeren Nudelsalat

Mein Campingstuhl überlebte das Wochenende leider nicht - er hatte vorher schon einen Knacks weg
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Mein Campingstuhl überlebte das Wochenende leider nicht - er hatte vorher schon einen Knacks weg

Wir bauten also das Zelt auf und bekämpften unseren Hunger. Anschließend schauten wir uns auf dem Zeltplatz nach bekannten Gesichtern um: Frank aus München hatten wir gefunden, Roman und Markus vom Team Limmattal aus der Schweiz sowie Olaf und sein Team aus Berlin/Wolfenbüttel, die vor einem Jahr genau neben uns ihr Lager aufgeschlagen hatten.

Am Abend saßen wir noch gemeinsam mit dem Speed-Team-Franken am Grill, bevor die Nacht über uns hereinbrach.

Preisfrage: Was macht Nicole da?
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Preisfrage: Was macht Nicole da?

Antwort: Nudeln abgießen!
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Antwort: Nudeln abgießen!

Jetzt werden die Nudeln beim Abendessen verputzt
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Jetzt werden die Nudeln beim Abendessen verputzt

Taktikbesprechung beim Speed-Team-Franken
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Taktikbesprechung beim Speed-Team-Franken

Taktikbesprechung beim Speed-Team-Franken
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Taktikbesprechung beim Speed-Team-Franken

Alex hat auch Nudeln bekommen
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Alex hat auch Nudeln bekommen

Alles easy!
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Alles easy!

Am Samstag führte unser erster Weg zum Startnummer Abholen. Die Chips für die Zeitmessung befestigten wir sogleich an unseren Knöcheln. Zurück am Zelt gab es ein kollektives Frühstück. Anschließend bereiteten wir uns für die Parade vor, die um 11:30 Uhr startete. Wie schon im letzten Jahr hatten wir auch dieses Mal wieder Dirndl und Lederhosn dabei und waren - gemessen an den vielen Fotowünschen - anscheinend eine kleine Attraktion.

Es hatte in der Nacht geregnet
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Es hatte in der Nacht geregnet

Entspanntes Frühstück mit dem Speed-Team-Franken
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Entspanntes Frühstück mit dem Speed-Team-Franken

Entspanntes Frühstück mit dem Speed-Team-Franken
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Entspanntes Frühstück mit dem Speed-Team-Franken

Nicht zu sehen: In der Schüssel ist auch gesundes Müsli, ehrlich!
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Nicht zu sehen: In der Schüssel ist auch gesundes Müsli, ehrlich!

Entspanntes Frühstück mit dem Speed-Team-Franken
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Entspanntes Frühstück mit dem Speed-Team-Franken

André verinnerlicht die Wechselstrategie
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André verinnerlicht die Wechselstrategie

Andy checkt sein Equipment
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Andy checkt sein Equipment

Vorrat vom Speed-Team-Franken
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Vorrat vom Speed-Team-Franken

Immer dabei: Unsere Chips zur Zeitmessung waren wie Fußfesseln
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Immer dabei: Unsere Chips zur Zeitmessung waren wie Fußfesseln

Nicole - bereit für die Parade
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Nicole - bereit für die Parade

Alex & Nicole - bereit für die Parade
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Alex & Nicole - bereit für die Parade

24 Heures Rollers - Alle warten darauf, dass das Tor zur Strecke aufgeht und die Parade startet
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24 Heures Rollers - Alle warten darauf, dass das Tor zur Strecke aufgeht und die Parade startet

24 Heures Rollers - Alle warten darauf, dass das Tor zur Strecke aufgeht und die Parade startet
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24 Heures Rollers - Alle warten darauf, dass das Tor zur Strecke aufgeht und die Parade startet

24 Heures Rollers - Auf dem Dunlop-Hügel
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24 Heures Rollers - Auf dem Dunlop-Hügel

24 Heures Rollers - Auf dem Dunlop-Hügel
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24 Heures Rollers - Auf dem Dunlop-Hügel

24 Heures Rollers - Auf dem Dunlop-Hügel
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24 Heures Rollers - Auf dem Dunlop-Hügel

Nach der Parade packten wir alles zusammen, was wir für das Rennen brauchten (Feldbett, Schlafsack, Getränke, Essen, Skate-Equipment) und machten uns auf den Weg in unsere Box. Dort angekommen, trafen wir nicht nur das Duo von Speedfuchs, neben dem wir unser Lager aufbauten, uns gegenüber war das Powerslide-Duo, bestehend aus Matthias Knoll und Scott Arlidge, die im letzten Jahr neben uns waren (oder wir neben ihnen).

24 Heures Rollers - Matthias Knoll und Scott Arlidge vom Powerslide-Duo
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24 Heures Rollers - Matthias Knoll und Scott Arlidge vom Powerslide-Duo

Bis zum Qualifying blieb noch genug Zeit, um mal durch die Boxengasse zu schlendern und nach bekannten Gesichtern Ausschau zu halten. Leider hatte es in der Zwischenzeit angefangen zu regnen und die Wetterprognose sah für die erste Hälfte des Rennens nicht viel besser aus. So schraubten wir die Regenrollen an die Skates und stellten uns auf ein Regenrennen ein.

24 Heures Rollers - In der Boxengasse
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24 Heures Rollers - In der Boxengasse

24 Heures Rollers - In der Boxengasse
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24 Heures Rollers - In der Boxengasse

24 Heures Rollers - In der Boxengasse: Plane gegen den Regen
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24 Heures Rollers - In der Boxengasse: Plane gegen den Regen

24 Heures Rollers - In der Boxengasse
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24 Heures Rollers - In der Boxengasse

24 Heures Rollers - In der Boxengasse
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24 Heures Rollers - In der Boxengasse

24 Heures Rollers - In der Boxengasse: Equipmentcheck
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24 Heures Rollers - In der Boxengasse: Equipmentcheck

24 Heures Rollers - In der Boxengasse: Das Speed-Team-Franken
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24 Heures Rollers - In der Boxengasse: Das Speed-Team-Franken

24 Heures Rollers - In der Boxengasse: TNS aus Frankfurt am Main
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24 Heures Rollers - In der Boxengasse: TNS aus Frankfurt am Main

Video: 28.06.2014 - 24 Stunden von Le Mans: Boxengasse

http://youtu.be/207wDdKA3YY

Gegen 14:45 Uhr fuhr Nicole die Qualifikation und platzierte uns auf den 367. Startplatz.

24 Heures Rollers - Qualifying: Nicole an der Startlinie
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24 Heures Rollers - Qualifying: Nicole an der Startlinie

24 Heures Rollers - Qualifying: Nicole
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24 Heures Rollers - Qualifying: Nicole

24 Heures Rollers - Qualifying: Nicole
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24 Heures Rollers - Qualifying: Nicole

Um 16:00 Uhr begannen dann die 24 Stunden mit dem typischen Le Mans-Start: Auf der einen Seite der Start- und Zielgeraden standen die Sportler, auf der anderen Seite lagen die Skates, und mit dem Startschuss rannten alle auf die andere Seite, zogen sich die Skates an und es ging los. In diesem Jahr wollte ich den Start machen - Nicole hatte nichts dagegen, denn aufgrund des Le Mans-Starts war man gezwungen, mit nassen Socken/Füßen in die Skates zu steigen.

24 Heures Rollers - Alle platzieren ihre Skates auf der anderen Seite der Strecke
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24 Heures Rollers - Alle platzieren ihre Skates auf der anderen Seite der Strecke

24 Heures Rollers - Da liegen meine Skates und ich bekomme nasse Füße
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24 Heures Rollers - Da liegen meine Skates und ich bekomme nasse Füße

24 Heures Rollers - Die Startläufer sind bereit
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24 Heures Rollers - Die Startläufer sind bereit

24 Heures Rollers - Die Startläufer sind bereit
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24 Heures Rollers - Die Startläufer sind bereit

24 Heures Rollers - Auf der anderen Seite der Strecke liegen die Skates
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24 Heures Rollers - Auf der anderen Seite der Strecke liegen die Skates

24 Heures Rollers - Wenige Sekunden vor dem Startschuss: Alex ist bereit
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24 Heures Rollers - Wenige Sekunden vor dem Startschuss: Alex ist bereit

24 Heures Rollers - Kurz vor dem Startschuss zu den 24 Stunden von Le Mans
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24 Heures Rollers - Kurz vor dem Startschuss zu den 24 Stunden von Le Mans

24 Heures Rollers - Ein Wimpernschlag nach dem Startschuss zu den 24 Stunden von Le Mans - alle rennen los
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24 Heures Rollers - Ein Wimpernschlag nach dem Startschuss zu den 24 Stunden von Le Mans - alle rennen los

24 Heures Rollers - Ich hab meine Skates an und mach mich auf den Weg
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24 Heures Rollers - Ich hab meine Skates an und mach mich auf den Weg

Video: 28.06.2014 - 24 Stunden von Le Mans: Start

http://youtu.be/IftjOUEkVbM

Soweit ich es aus meinem Augenwinkel erkennen konnte, sind nicht viele an mir vorbei gefahren bis ich meine Skates anhatte und endlich loslegen konnte. In der ersten Runde konnte ich dann auch viele, die mit der nassen Strecke kämpften, überholen - der schnellste war ich jedoch nicht; es gab einige, die sind an mir vorbei geflogen, als ob der Asphalt trocken wäre.

24 Heures Rollers - Das erste Mal hoch zum Dunlop-Hügel
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24 Heures Rollers - Das erste Mal hoch zum Dunlop-Hügel

Gegen 16:33 Uhr wechselten Nicole und ich das erste Mal. Auch sie fuhr nun einen 30 min Turn bevor ich wieder dran war. Ab 17:00 Uhr wechselten wir jede Stunde. So hatte der pausierende von uns genug Zeit, etwas zu essen und zu trinken. Ich musste nach jedem Turn meine Skates auskippen und meine Socken auswringen - teilweise regnete es sehr stark.

24 Heures Rollers - Die erste Staffelstabübergabe
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24 Heures Rollers - Die erste Staffelstabübergabe

24 Heures Rollers - Die erste Staffelstabübergabe
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24 Heures Rollers - Die erste Staffelstabübergabe

24 Heures Rollers - Die erste Staffelstabübergabe
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24 Heures Rollers - Die erste Staffelstabübergabe

Video: 28.06.2014 - 24 Stunden von Le Mans: Erster Wechsel

http://youtu.be/HCnycEYYItc

Von 23:00 bis 02:00 Uhr blieb ich drei Stunden auf der Strecke, um Nicole eine längere Erholungspause zu ermöglichen. Diese drei Stunden in der Dunkelheit mit der Nässe und der damit verbundenen Kälte zogen sich ewig hin. Jede Runde musste ich diesen Dunlop-Hügel hoch und ich hatte das Gefühl, dass er immer höher wurde. Irgendwann traf ich auf einen Solofahrer, den ich aus lauter langer Weile anquatschte, um die Zeit tot zu schlagen.

Um 02:00 Uhr stand dann ganz brav Nicole an der Strecke und warte darauf, mich abzulösen. Ich war mittlerweile mit meinen Kräften ziemlich am Ende und freute mich nun auf meine längere Pause, in der ich sogar eine gute Stunde schlafen konnte.

Am nächsten Morgen um 05:00 Uhr löste ich dann wieder Nicole ab. Es fing an, zu dämmern, und es sah so aus als ob die Wolkendecke aufreißen würde. Es sah jedoch nur so aus: Immer wieder zogen Schauer über den Circuit des 24 Heures du Mans. Zu keiner Zeit gab es die Gelegenheit, dass die Strecke mal ansatzweise abtrocknete. In einer meiner Pausen am Vormittag sprach ich mit einem vom Speedfuchs-Duo und klagte ihm mein Leid über meine leeren Beine. Er erklärte mir, dass es typisch für ein Regenrennen sei, da man ja wie auf rohen Eiern fährt und permanent Kraft zum Stützen und Kontrollieren benötigt. Auch wenn dies die Situation nicht besser machte, so musste ich mir zumindest keine Gedanken mehr darüber machen, dass ich das Rennen eventuell zu schnell angegangen bin. Auch Nicole klagte über müde Beine und die beiden vom Speedfuchs-Duo hatten es einmal sogar übertrieben und daraufhin mit Krämpfen zu kämpfen und waren kurz davor, das Rennen zu beenden.

Am Vormittag frischte dann sogar noch der Wind auf, sodass es mehr als empfehlenswert war, sich auf der Gegengraden einen Windschatten zu suchen, egal wie langsam man dann war.

Mittlerweile zählte ich die Turns, wie oft ich noch auf die Strecke musste. Es waren ewig lange Stunden!

Kurz nach 15:00 Uhr - Nicole hatte gerade an mich für den letzten Turn übergeben - riss die Wolkendecke auf und die Sonne kam heraus. Bis 16:00 Uhr trocknete die Strecke dann so sehr ab, dass man die Dunlop-Hügel-Abfahrt voll nehmen konnte.

24 Heures Rollers - Yann Guyader vom MSC BOOM-Team, das gewonnen hatte
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24 Heures Rollers - Yann Guyader vom MSC BOOM-Team, das gewonnen hatte

In meiner letzten Runde packte ich den SkateMunich!-Banner aus und klatschte alle ab, die sich oben auf dem Dunlop-Hügel platzierten.

24 Heures Rollers - Letzte Runde: Abklatschen auf dem Dunlop-Hügel
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24 Heures Rollers - Letzte Runde: Abklatschen auf dem Dunlop-Hügel

Es war ein unbeschreiblich schönes und erlösendes Gefühl, die Zielgerade entlang zu fahren und allen an der Boxenmauer zu winken. Kurz nach 16:00 Uhr nach 24:02:08 Stunden kamen wir ins Ziel. Mit 110 Runden bzw. 460,4 km landeten wir auf dem 201. Platz von 531 in der Gesamtwertung und auf dem 13. Platz von 49 Duos. Natürlich ließen wir es uns nicht entgehen, noch ein paar Erinnerungsfotos zu machen, beispielsweise mit der Uhr. Dann bauten wir jedoch schnell unser Lager in der Box ab, holten unsere Medaillen und brachten alles zurück auf den Zeltplatz. Das einzige, was wir jetzt tun wollten, war duschen und trockene, saubere Klamotten anziehen.

24 Heures Rollers - Letzte Runde: Das letzte Mal die Start- und Zielgerade hinauf fahren
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24 Heures Rollers - Letzte Runde: Das letzte Mal die Start- und Zielgerade hinauf fahren

24 Heures Rollers - Letzte Runde: Die Mädels von TNS
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24 Heures Rollers - Letzte Runde: Die Mädels von TNS

24 Heures Rollers - Letzte Runde: Alle standen an der Boxenmauer
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24 Heures Rollers - Letzte Runde: Alle standen an der Boxenmauer

24 Heures Rollers - Letzte Meter: Alex ist erleichtert
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24 Heures Rollers - Letzte Meter: Alex ist erleichtert

24 Heures Rollers - Letzte Meter: Die erlösende Zielflagge
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24 Heures Rollers - Letzte Meter: Die erlösende Zielflagge

24 Heures Rollers - Im Ziel: Viele Teams stehen gemeinsam für Fotos bereit
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24 Heures Rollers - Im Ziel: Viele Teams stehen gemeinsam für Fotos bereit

24 Heures Rollers - Im Ziel: Alex und Nicole machen Erinnerungsfotos
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24 Heures Rollers - Im Ziel: Alex und Nicole machen Erinnerungsfotos

24 Heures Rollers - Im Ziel: Alex und Nicole machen Erinnerungsfotos
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24 Heures Rollers - Im Ziel: Alex und Nicole machen Erinnerungsfotos

24 Heures Rollers - Im Ziel: Alex und Nicole machen Erinnerungsfotos
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24 Heures Rollers - Im Ziel: Alex und Nicole machen Erinnerungsfotos

Video: 29.06.2014 - 24 Stunden von Le Mans: Zieldurchfahrt

http://youtu.be/L-U3k-T3TL8

Nach der wohltuenden Erfrischung setzten wir uns mit dem Speed-Team-Franken, die uns als aller erstes respektvoll zu unserer Leistung und unserem Durchhaltevermögen sowie der tollen Platzierung gratulierten, zusammen, grillten und sprachen über unsere Erlebnisse und Eindrücke.

Bei mir machte sich dann aber recht schnell die Erschöpfung und die Müdigkeit bemerkbar, sodass wir beschlossen, noch vor dem Sonnenuntergang schlafen zu gehen.

Am nächsten Morgen hatte das Speed-Team-Franken schon so gut wie alles abgebaut und eingepackt, als wir noch ziemlich verschlafen aus dem Zelt krochen. Nicole und ich ließen uns von dem Trouble nicht beeindrucken und frühstückten in Ruhe mit Pappteller auf dem Schoß. Danach hieß es auch für uns, alles einzupacken und die Heimreise anzutreten. Als wir jedoch losfahren wollten, sprang das Auto nicht an - die Batterie hatte nicht mehr genug Saft. Glücklicherweise waren wir nicht die letzten auf dem Campingplatz und konnten Le Mans-Teilnehmer aus Euskirchen bitten, uns Starthilfe zu geben. Nun konnten wir die 1.000 km lange Heimreise antreten.

Vor der Rückfahrt: Alles wieder ins Auto stopfen
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Vor der Rückfahrt: Alles wieder ins Auto stopfen

Vor der Rückfahrt: Alles wieder ins Auto stopfen
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Vor der Rückfahrt: Alles wieder ins Auto stopfen

Vor der Rückfahrt: Alles ist im Auto und der Zeltplatz ist leer - genauso wie die Batterie
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Vor der Rückfahrt: Alles ist im Auto und der Zeltplatz ist leer - genauso wie die Batterie

Update: 07.10.2015 20:30 Uhr - Changes: Überarbeitetes Layout!